Rückblick
2020 steckte die EIB 77 Milliarden Euro in die Ziele der Europäischen Union
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2020 liefen bei der Europäischen Investitionsbank (EIB) auf Kirchberg die Aktivitäten auch Hochtouren. Finanziert wurden Projekte zur Unterstützung von Europas Wirtschaft sowie zur Bekämpfung des Klimawandels und der Covid-Pandemie.
Mit den Projekten, die sie finanziert, will die EIB etwas bewirken. Die Bandbreite der Projekte geht von der Renaturierung der Alzette über Corona-Impfstoffe bis hin zu einem Satelliten-Netzwerk und Krediten für kleine und mittlere Unternehmen. Foto: Editpress/Isabella Finzi
Die Europäische Investitionsbank (EIB) ist eine besondere Bank. Mit ihren Finanzierungen hilft sie der Europäischen Union, politische Ziele zu erreichen. Dazu zählen etwa die Förderung des Binnenmarktes und der Wissensgesellschaft sowie grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte und der Kampf gegen den Klimawandel. Dabei will die EIB, wie jede andere Bank auch, einen Gewinn erzielen – zahlt jedoch nie eine Dividende an ihre Aktionäre aus. Erwirtschaftete Gewinne fließen ins Eigenkapital der Bank und erlauben ihr, noch mehr Geschäfte zu tätigen. Die Anteilseigner der EIB sind die Mitgliedsländer der EU. Ihren Sitz hat sie auf Kirchberg in Luxemburg.