Reitsport
Zweites Turnierwochenende der „Réiser Päerdsdeeg“: Fünf Luxemburger Siege in Roeser
Am Sonntag sorgte eine große Anzahl an Startern dafür, dass sich das Programm und damit auch der abschließende Grand Prix weiter nach hinten verschoben, als es ursprünglich vorgesehen war. Dies darf durchaus als Zeichen der Popularität der „Réiser Päerdsdeeg“ bei den Sportlern gewertet werden. Doch bereits an den Tagen zuvor hatten vor allem in den CSI 1*-Wettbewerben etliche beim luxemburgischen Reitsportverband FLSE lizenzierte Springreiterinnen und -reiter gute Ergebnisse vorzuweisen.
Charlotte Bettendorf ritt mit Tesla Greenfield im Stechen des Grand Prix auf Rang drei Foto: Paul Krier/LSN sàrl
Im Eröffnungsspringen kamen mit Mira Weier (5.), Julie Thull (6.), Océane Plagnieux (8.) und Alessia Houtsch (9.) gleich vier davon unter die besten zehn. Den ersten Sieg für eine Luxemburger Reiterin ging an Yola Schartz, die das 1,15er Zwei-Phasen-Springen am Freitag auf Dorett für sich entscheiden konnte, dies in einer Zeit von 28,96 Sekunden, knapp vor der Deutschen Andrea Sanders, die den Parcours mit Cherry in 29,39 Sekunden hinter sich brachte. Mit Jessy Fraiture kam eine weitere FLSE-Reiterin auf das Podium: A Comander Bond ging in einer fehlerfreien Zeit von 30,44 Sekunden durch das Ziel. Liz Ottelé war als Fünfte eine weitere Starterin aus dem Großherzogtum, die in die Top 10 kam. Maïté Colling (6.) und Joel Gansemans(10.) ritten am Freitag im Zeitspringen über 1,25 Meter zu weiteren Platzierungen unter den ersten zehn.