EM-Qualifikation
Zwei Herkulesaufgaben zum Auftakt für Handball-Nationalmannschaft
Die luxemburgische Handball-Nationalmannschaft startet am Mittwoch (17.30 Uhr) mit einem Auswärtsspiel in Tschechien in die Qualifikation zur Europameisterschaft 2026, ehe am Samstag (20.15 Uhr) ein Heimspiel gegen Kroatien folgt. Es sind zwei Herkulesaufgaben, die als Lernprozess genutzt werden sollen.
Die beiden Partien gegen europäische Topteams sind für Lé Biel und Co. die Belohnung für ihre starke Leistung in der Relegation Foto: Editpress/Fernand Konnen
Nationaltrainer Maik Handschke ist vor den beiden EM-Qualifikationsspielen gegen Tschechien und Kroatien schonungslos ehrlich. „Eine Zielsetzung gegen eine solche Mannschaft zu formulieren, wäre Blödsinn“, sagt er. „Ich habe vor 35, 40 Jahren selbst in so einer ähnlichen Mannschaft gespielt. Die Höhe des Resultats entscheiden die.“ Kroatien gehört zu den absoluten Topmannschaften Europas und ist immer bei Europa- und Weltmeisterschaften dabei. In ihrem Kader stehen Spieler wie THW-Kiel-Star Domagoj Duvnjak – einer von insgesamt sechs Bundesligaprofis. „Da werden Sachen auf dem Platz passieren, wo wir staunen und sagen: Boah, nicht schlecht, was die drauf haben“, sagt Handschke. „Champions League im Fernsehen zu sehen, macht Spaß. In einem solch großen Spiel dann selbst auf dem Platz zu stehen, ist eine tolle Sache. Ich kriege da Gänsehaut.“