Schwimmen

Zurück zu alter Stärke: Landesmeisterschaften 2022 auf Kirchberg

Nach den eher schwächeren Landesmeisterschaften 2021 fanden die nationalen Titelkämpfe auf der Langbahn am Wochenende zurück zu alter Stärke. Dies auch, weil die komplette luxemburgische Elite in der Coque auf Kirchberg im Einsatz war. Spannend und schnell ging es im 50m-Becken zu – mit den üblichen Siegern.

Die SL-Schwimmerin Jackie Banky büßte gegenüber dem Vorjahr zwar einen Titel ein, schaffte aber mit drei Rücken- und der 100m-Meisterschaften die größte Ausbeute

Die SL-Schwimmerin Jackie Banky büßte gegenüber dem Vorjahr zwar einen Titel ein, schaffte aber mit drei Rücken- und der 100m-Meisterschaften die größte Ausbeute Foto: Le Quotidien/Luis Mangorrinha

Die „17. Open Luxembourg Nationals“ hatten eine sehr ordentliche Qualität, der auch die ausländischen Mannschaften ihren Stempel aufdrückten. Auch wenn die Teilnehmerschar mit 206 Schwimmern, 94 Damen und 112 Herren, eher im kleinen Kreis gehalten wurde, so wurden dennoch 859 Einsätze notiert. Und da Masse nicht immer gleichbedeutend mit Klasse ist, fielen die Entscheidungen in den 32 Einzelrennen spannend und schnell aus. Maßgeblichen Anteil hatte die „Fédération francophone belge“, die mit einer starken Mannschaft im 50m-Becken antrat, wobei die FFB-Akteure Pflichtzeiten für die Europameisterschaften in Rom (11.-21. August) anstrebten. Jérôme Emo (50 m Kraul), Alisée Pisane (800 m Kraul) und Lucas Henveaux (200 m und 400 m Kraul) sollte dies gelingen, ebenso wie der Türkin Dafne Tanig (200 m Delfin und Rücken). Die 200 m Schmetterling der Frauen waren stark besetzt, Lou Jominet schlug als Luxemburger Meisterin auf Platz 4 an. Achtmal mussten sich die Luxemburger der ausländischen Konkurrenz geschlagen geben.

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