Handball
Zur Identifikationsfigur herangewachsen: Kirsch und der HB Esch sind in Island gefordert
Beim HB Esch hat sich Bob Kirsch zur echten Identifikationsfigur entwickelt. Seine Leistungen haben ihm zudem eine Nominierung für die A-Nationalmannschaft eingebracht. Am Wochenende steht für ihn und seinen Klub auf Island die 2. Runde des European Cup an.
Bob Kirsch ist beim HB Esch kaum noch wegzudenken Foto: Editpress/Fernand Konnen
Zwar war Bob Kirsch 2013 erst neun Jahre alt, doch seine Erinnerungen sind noch sehr präsent. „Ich habe das Spiel aus der letzten Reihe geschaut“, sagt Kirsch, der damals als Zuschauer die Final-Hinspiel-Niederlage der Escher gegen Minsk in der Coque sah. „Ich habe den Lärm nicht gemocht, deswegen saß ich hinten. Aber alleine mit seinem Verein in die Coque zu fahren: Die Coque steht für Final Four, Nationalmannschaft … das war schon alles ein besonderes Gefühl.“
Ein Finale im Europapokal mit Esch, das klang eigentlich 2013 schon utopisch, aber 2026 noch viel utopischer. „Das wäre toll, aber das ist extrem schwierig. Klubs wie die aus Nordmazedonien haben extrem aufgerüstet, die leben den Handball. Wir sind dagegen Hobbyspieler“, sagt der gelernte Informatiker, der aktuell für Pedibus in Esch arbeitet und Kinder abholt.