Radsport

Zeitfahr-Spezialist Kluckers vor der WM: „Fragezeichen über 40 km“

Arthur Kluckers eröffnet am Sonntag auch aus luxemburgischer Sicht die Rad-WM in Montréal. Der 26-Jährige geht mit Selbstvertrauen in das Zeitfahren – doch vor allem die Distanz von insgesamt 39,2 Kilometern ist für ihn eine große Unbekannte.

Arthur Kluckers wird am Sonntag als einziger Luxemburger im WM-Zeitfahren an den Start gehen

Arthur Kluckers wird am Sonntag als einziger Luxemburger im WM-Zeitfahren an den Start gehen Foto: Editpress/Julien Garroy

Die erste Grand Tour seiner Karriere verlief für Arthur Kluckers nicht ganz nach Wunsch. Zwar startete der Luxemburger mit einem starken zehnten Platz beim Zeitfahren zum Vuelta-Auftakt in Monaco, doch auf der zwölften Etappe musste sein Körper angesichts der enormen Hitze passen. „Das war sicherlich die größte Enttäuschung meiner Saison“, gibt Kluckers zu. „Das Ziel war es ganz sicher, die Vuelta zu Ende zu fahren. Aber mit der Hitze ging es nicht. Es gilt jetzt aber einfach, wieder weiterzumachen.“

Nationaltrainer Jempy Drucker kann Kluckers’ Aufgabe bei der Spanien-Rundfahrt dennoch etwas Positives abgewinnen. „Es war nicht schlecht, dass er die Vuelta aufgeben musste – hinsichtlich der WM. Er konnte sich so erholen und spezifisch das Zeitfahren trainieren“, sagt Drucker. „Wir wissen, dass Arthur ein Zeitfahr-Spezialist ist. Sein Zeitfahren bei der Vuelta war beeindruckend.“

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