Manipulationsvorwürfe gegen den Weltverband

Wurde Fechter Flavio Giannotte Opfer des Systems?

Seit Jahren hält Alischer Usmanow die Zügel des internationalen Fechtsports in der Hand. Der Oligarch hat viel Geld in seinen Lieblingssport investiert. Seine Regentschaft wird jedoch auch von Manipulationsvorwürfen begleitet. Bei der WM vor zwei Wochen in Tiflis machte möglicherweise auch der Luxemburger Spitzenfechter Flavio Giannotte Bekanntschaft mit dem System.

Flavio Giannotte erlebte in Tiflis eine herbe Enttäuschung

Flavio Giannotte erlebte in Tiflis eine herbe Enttäuschung Foto: Editpress/Alain Rischard

Seit 2008 ist der russische Milliardär Alischer Usmanow praktisch ununterbrochen Präsident der „Fédération internationale d’escrime“ (FIE). Von 2001 bis 2009 war der gebürtige Usbeke Präsident des russischen Verbandes und gleichzeitig Vorsitzender der European Fencing Confederation (EFC). Der mittlerweile 71-jährige, der selbst Säbelfechter war, hat gleich zu Beginn seiner FIE-Amtszeit große Summen in den Verband und in die Förderung des Fechtsports investiert. Er hat die technische Infrastruktur modernisiert, wovon viele kleine oder ärmere Nationen profitiert haben.

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