Zwischen Weltklub und der eigenen Bubble

Wie Fußballnationalspieler Leandro Barreiro mit Erwartungen und Bekanntheit umgeht

Leandro Barreiro ist bei Benfica Lissabon angekommen – und damit in einer anderen Welt des Fußballs. Mehr Aufmerksamkeit, mehr Erwartungen, mehr Menschen, die etwas von ihm wollen. Der Luxemburger versucht trotzdem, sich von seinem neuen Status nicht verändern zu lassen. Er hat dafür seine eigene Strategie entwickelt: möglichst wenig von außen an sich heranlassen und umso genauer wissen, wem er zuhört.

Leandro Barreiro versucht, so wenig wie möglich über sich mitzubekommen

Leandro Barreiro versucht, so wenig wie möglich über sich mitzubekommen Foto: Editpress/Gerry Schmit

Es gibt einen Satz, der viel darüber erzählt, wie Leandro Barreiro mit seinem neuen Leben umgeht. „Will ich mitbekommen, wie viel über mich geredet wird? Die Antwort ist ganz klar: Nein.“

Es klingt zunächst widersprüchlich. Barreiro spielt inzwischen für Benfica Lissabon, einen der größten und emotionalsten Vereine Portugals, wenn nicht sogar Europas. Der Mittelfeldspieler ist das Aushängeschild der FLF-Auswahl. Er läuft in einem Stadion auf, in dem Fußball für viele Menschen weit mehr als Unterhaltung ist, sondern der Inhalt ihres Lebens ist. Bei Benfica ist er zum Star geworden.

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