Gegenpressing, die EM-Kolumne

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Die Ehre, für sein Land zu spielen, beflügelt Paul Pogba

Die Ehre, für sein Land zu spielen, beflügelt Paul Pogba Foto: Matthias Hangst/AFP

Die Favoriten haben bisher ihre Pflicht getan, Italien sogar mit begeisterndem Offensivfußball, Holland wie immer und Belgien mit einem Arbeitssieg gegen überaus motivierte Dänen. Das war zu erwarten gewesen, die vielen Ballverluste und Defensivschwächen der Belgier allerdings nicht. Auch Frankreich hat imponiert, die Mannschaft spielte souverän und wurde niemals wirklich bedrängt von einem Gegner, den man nicht mehr zu den Favoriten zählen kann. Nur das Tor mussten die Deutschen selbst schießen, die Franzosen waren einfach zu beschäftigt damit, dem Gegner seine technischen Grenzen aufzuzeigen. In England, vor allem in Manchester, herrschte blankes Entsetzen: Pogba kann tatsächlich Fußball spielen, und zwar verdammt gut, so gut hatte man ihn in der Premier League eine ganze Saison lang nicht gesehen. Bei Manchester soll er auf der Verkaufsliste stehen, behaupten die einen, nun müsse man ihn absolut bei United behalten, fordern die anderen. Was Pogbas Manager fordert, wissen wir nicht, nur dass der mit einem neuen Transfer spekuliert, der ihm wieder viel Geld einbringt, ist mehr als wahrscheinlich.

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