Tennis
Was der Abschied von Alex Knaff für das Davis-Cup-Team bedeutet
Alex Knaff hinterlässt eine Lücke im luxemburgischen Davis-Cup-Team. Nach seinem Abschied werden andere Spieler neben Chris Rodesch mehr Verantwortung übernehmen müssen – kurzfristig, aber auch mit Blick auf die nächste Generation. Die Ziele will Kapitän Gilles Muller dabei hochhalten.
Kapitän Gilles Muller muss zukünftig ohne Alex Knaff (l.) planen Foto: Editpress/Fernand Konnen
Elf Jahre nach seinem ersten Auftritt im Davis Cup ist die Reise von Alex Knaff im luxemburgischen Tennis-Nationalteam am Samstag zu Ende gegangen. 15-mal wurde der 28-Jährige seit 2015 für Luxemburg nominiert. 23 Einzel bestritt er im Davis Cup und gewann davon zwölf. Im Doppel stehen neun Siege aus 15 Partien zu Buche.
Nun geht die Knaff-Ära zu Ende – und es stellt sich die Frage, wie groß die Lücke sein wird, die er hinterlässt. „Es fällt ein guter Spieler weg, der uns in den vergangenen Jahren einige Punkte eingebracht hat“, sagt Kapitän Gilles Muller. „Im Sport gehören solche Momente aber dazu. Alex wird definitiv in einer ersten Zeit ein kleines Loch hinterlassen.“