Karate

Warum Filip Todorovic bei der WM in Polen mit der Vergangenheit abschließen kann

2025 war der Karateverband mit großen Ambitionen zur Europameisterschaft nach Bielsko-Biala geflogen. Filip Todorovic gehörte zu den Aushängeschildern der Delegation – sein Erstrundenaus war ein Schock. Wie lange der 17-Jährige damals an der Negativerfahrung knabberte und warum die Rückkehr an diesen besonderen Ort ihm keine Angst bereitet, erzählte er ein paar Tage vor dem WM-Auftakt.

Filip Todorovic hat aus seinen Fehlern gelernt

Filip Todorovic hat aus seinen Fehlern gelernt Foto: FLK/Serge Feltes

Es ist Samstagmittag. Filip Todorovic nimmt sich die nötige Zeit, um zwischen zwei Trainingsblöcken auf einen der schwersten Momente seiner noch jungen Karriere zurückzublicken: das frühe EM-Aus im Februar 2025 – ausgerechnet in seinem letzten Jahr bei den Cadets.

Mehrere Monate dauerte es, um das unerwartete Vorrundenaus endgültig hinter sich zu lassen, weiß der Schüler des „Sportlycée“ heute: „Das hat mich damals schon sehr beschäftigt. Ich war mit großen Ambitionen angereist. Es brauchte schon zwei, drei Monate, um das zu überwinden.“ Obschon die ersten Ansprechpartner damals die Trainer waren, die ihn täglich begleiten, empfand er die Unterstützung der Familie und Freunde als entscheidendere Faktoren: „Sie verstehen mich am besten. Die Coaches versuchen zwar immer, die richtigen Worte zu finden und das Ganze reflektieren zu lassen, aber mit der Familie zu reden, ist noch einmal etwas anderes.“

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