Volleyball
Vorschau auf die Saison der Herren: Einige Aspiranten auf den Titel
Letzte Saison wurden die drei Titel (Meister, Pokal und Supercup) auf drei Teams verteilt. Dies hatte daran gelegen, dass die Play-off-affinen Teams näher zusammengerückt waren. Und dies hat sich auch diese Saison nicht geändert, schaut man sich die Resultate des Supercups vom vergangenen Wochenende an. Die Zuschauer können sich also wieder auf eine spannende Spielzeit einstellen.
Sina Arab (Nummer 10) und die Strassener müssen sich in diesem Jahr auf viel Gegenwehr im Kampf um die Meisterschaft einstellen Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Zum zweiten Mal in zwei Jahren hat es den amtierenden Meister Strassen, den man auch weiterhin als größten Anwärter auf die eigene Nachfolge ansehen darf, im Supercup erwischt: und das gleich am Samstag im Halbfinale (2:3 gegen Bartringen). Dies sollte nicht als Beinbruch gewertet werden, denn der Trainer Massimo Tarantini musste mit einigen Wechseln in der Zwischensaison klarkommen und muss erst noch ausloten, wie die neuen Spieler eingesetzt werden.
Vor allem im Mittelblock ist nur ein Spieler der Meistermannschaft übrig geblieben. Der Italo-Brasilianer Leonardo Auzani, der gesetzt war, ist nach Italien abgewandert und der Norweger Jan Haldorsen, der sich nicht durchsetzen konnte, spielt nun in Dänemark. Strassen hat gleich drei neue geholt: Jonathan Downs (USA) kommt aus der 1. Bundesliga, wo er sich nicht durchsetzen konnte, Joao Santos Pereira kommt aus der 2. portugiesischen Liga und der junge Tim Mangen lief letzte Saison für den Gegner Diekirch auf. Die erste Option scheint, neben dem gesetzten Ryan Da Luz, momentan der Portugiese zu sein.