FLBB-Damen
Vor dem Montenegro-Duell: Für die Irthum-Schwestern ist es eine Familiensache
Geschwisterpaare in Mannschaften sind immer etwas Besonderes. In einer nationalen Auswahl noch mehr. Im FLBB-Team hießen diese speziellen Duos in den letzten beiden Jahrzehnten Rachel und Anouk Wagener, Lisy und Tessy Hetting oder auch noch Lynn und Jo Schreiner. Die beiden Irthum-Geschwister führen nun diese Tradition weiter.
Während Laurie (r.) es in die Starting Five geschafft hat, ist Liz nach einer Pause im November zum Team zurückgekehrt Foto: Pierrot Feltgen
Der Weg zum Basketball war für Liz, die Ältere der Irthum-Mädchen, vorgezeichnet. Die Mutter und die Tante, übrigens Zwillingsschwestern, fielen schon durch ihre Körpergröße auf den Spielfeldern auf. Joëlle und Claudine Helminger waren in verschiedenen Vereinen, u. a. in Steinsel und Hostert, aktiv und standen ebenfalls gemeinsam für das Nationalteam, so bei den JPEE in Malta, auf dem Feld. Der Start der jungen Basketballkarriere fand ihren Ursprung in Heffingen, der nächstgelegene Verein zum Wohnort. „Bei mir hat es etwas länger gedauert. Anfangs habe ich mich nicht so getraut“, gesteht Laurie. „Erst zusammen mit einer Freundin wagte ich diesen Schritt. Der Anfang war getan und nachher war Liz ja immer mit dabei.“ Die Unzertrennlichen wechselten dann auch ganz schnell zum Gréngewald, wo sie sämtliche Jugendklassen durchliefen. „Da wir ja altersmäßig nur ein Jahr auseinander liegen, haben wir immer zusammen in den Teams gespielt“, fügt Laurie hinzu. „Die Trainingseinheiten fanden ja sowieso gemeinsam statt.“