Conference League
„Ungerecht“ und „zu hoch“: Die Reaktionen nach der 0:4-Pleite von Strassen in Belgrad
Große Enttäuschung herrschte am Donnerstagabend im Strassener Lager nach der 0:4-Niederlage gegen Partizan Belgrad. Die Mannschaft trotzte nicht nur der Kulisse, sondern auch einem frühen Gegentor und einem Platzverweis. Trainer Jérémy Deichelbohrer war stolz auf sein Team, weil es „Kämpfermentalität gezeigt hat“.
Strassen-Coach Jérémy Deichelbohrer empfand das Ergebnis gegen Partizan als „zu hoch“ Foto: Aleksandar Djorovic
Selbst nach dem Schlusspfiff am Donnerstagabend nahmen sich einige Spieler von UNA Strassen noch Zeit, die besondere Atmosphäre im Partizan-Stadion auf sich wirken zu lassen. Während die Belgrader gemeinsam mit ihrer doch sehr beeindruckenden Ultra-Kurve den souveränen 4:0-Heimsieg feierten, standen einige Strassener nur wenige Meter entfernt und beobachteten das Geschehen.
Natürlich war es für die Gäste an diesem Donnerstagabend eine ganz besondere Erfahrung. Schon lange vor dem Anpfiff und noch bis 30 Minuten nach Spielende bot das Partizan-Stadion eine beeindruckende Kulisse. Insgesamt waren 13.240 Zuschauer im Stadion. „Die Stimmung war großartig“, sagte Edis Agovic. Für den 33-Jährigen endete der Abend allerdings äußerst bitter. Der Innenverteidiger, der unter Trainer Jérémy Deichelbohrer in die defensive Dreierkette rückt, zeigte zunächst eine ordentliche Leistung, sah jedoch in der 50. Minute die Rote Karte. Agovic brachte einen Partizan-Stürmer zu Fall, als dieser allein auf Strassen-Keeper Özcan zulief. Schiedsrichter Sakhi aus Kasachstan entschied folgerichtig auf Notbremse und Platzverweis.