Conference-League-Qualifikation

UNA-Gegner im Porträt: Partizan Belgrad steckt in der Krise

Am Donnerstagabend trifft UNA Strassen zur zweiten Qualifikationsrunde der Conference League in Belgrad auf Partizan. Zwar geht Partizan als Favorit in die Partien, doch die Zeiten, in denen Begegnungen serbischer Mannschaften gegen Luxemburger reine Formsache waren, sind vorbei.

Am Samstag begann die Saison für Partizan Belgrad, das Team kam aber nicht über ein 2:2 gegen Aufsteiger Zemun hinaus

Am Samstag begann die Saison für Partizan Belgrad, das Team kam aber nicht über ein 2:2 gegen Aufsteiger Zemun hinaus Foto: X/FKPartizan

In der Steinzeit der Europacup-Geschichte waren für serbische Top-Klubs Spiele gegen Vereine aus Luxemburg eine reine Formsache. Wie 1963 ein 6:2-Sieg von Partizan Belgrad gegen Jeunesse Esch oder 1974 die zwei Kantersiege – 5:1 und 6:1 – von Roter Stern Belgrad gegen Avenir Beggen. Aus serbischer Sicht wähnt man sich zwar nach wie vor als klaren Favoriten, aber die Realität ist, dass man mittlerweile damit rechnen muss, dass vermeintliche Außenseiter eine harte Nuss sein können.

So auch vor dem bevorstehenden Match zwischen Partizan Belgrad und UNA Strassen. Auf dem Papier und bei den Buchmachern ist Partizan Favorit, jedoch ist es nicht ausgeschlossen, dass es ein Spiel auf Augenhöhe sein könnte. Trotzdem sind die Fans überzeugt davon, dass Partizan ohne Probleme die nächste Runde erreichen wird, und vereinzelt konnte man in serbischen Medien lesen, dass „für Partizan keine Gefahr von Strassen droht und dieses Duell nur ein leichtes Aufwärmen für die dritte Qualifikationsrunde sein sollte“.

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