FLF-Damen
Trainerin Cristina Correia: „Es ist erst der Anfang“
Nach ihren beiden Premieren auf der Bank fasste Trainerin Cristina Correia, die das Amt erst vor drei Wochen gemeinsam mit Daniel Zirbes übernommen hatte, die beiden Israel-Spiele zusammen.
Cristina Correia zog Bilanz und blickt trotz der Niederlagen optimistisch in die Zukunft Foto: Editpress/Alain Rischard
Tageblatt: Nicht nur das Ergebnis war diesmal deutlich besser, sondern auch der Gesamtauftritt. Was lief im Rückspiel gegen Israel besser?
Cristina Correia: Wir haben gemeinsam aus dem ersten Spiel gelernt: Die Mannschaft ist mit deutlich mehr Mut an die Aufgabe herangegangen und hat wie immer alles auf dem Platz gelassen. Wir sind zufrieden, dass die Spielerinnen unsere Prinzipen umsetzen. Es funktioniert nicht alles auf Anhieb, aber es ist erst der Anfang.
Mit welchem Gefühl reisen Sie nun nach Hause?
Nach nur drei Wochen haben wir bereits eine Entwicklung erkannt. Besonders das zweite Spiel war eine Steigerung. Es ist vielleicht etwas Enttäuschung dabei, aber es ist der richtige Weg. Die Mannschaft ist noch jung, es fehlt an Erfahrung. Man darf nicht vergessen, dass wir gegen die Nummer 69 der FIFA-Weltrangliste gespielt und unser erstes Tor in der Liga B erzielt haben.
Vor der Reise nach Ungarn wurde Israel als Gegner auf Augenhöhe eingestuft. Wie fällt die Bilanz aus?
Solche Spiele bringen uns weiter. Kleine Details sind auf diesem Niveau entscheidend. Uns bringt es nur weiter, wenn wir reifer und konsequenter werden. Wenn wir weiterhin zusammenhalten, an uns Glauben und mutig sind, dann können wir etwas erreichen.
Das Team war sehr jung, mit u.a. der 16-jährigen Hannah Dietrich in der Startelf und den beiden ersten Einsätzen der 15-jährigen Aina Fernandez-Berenguer. Wie haben sich die Youngster geschlagen?
Es sind nicht nur die jungen Spielerinnen, sondern es handelt sich um die Mischung zwischen jung und alt. Die erfahreneren Spielerinnen haben die Neuen gut integriert. – weshalb sie das gut hinbekommen haben. Es ist sicherlich nicht leicht, mit 15 oder 16 auf diesem Niveau anzutreten, aber sie haben Courage bewiesen. Das ist sehr positiv für die Zukunft.
Kimberley Dos Santos erzielte bereits in der 7. Spielminute den Führungstreffer, den allerersten in dieser neuen Liga. Leider folgte der Ausgleich sehr schnell ...
Diese Aktion war ein positiver Moment: Es beginnt hinten, mit dem Pass von der Torhüterin, und endet mit dem Abschluss von Kimi. Dieses Tor hat sich die ganze Mannschaft verdient. Die Einstellung, Vollgas zu geben, war gut. Leider fiel der Ausgleich im Anschluss. Aber wir haben an Erfahrung gewonnen und werden in Zukunft konstanter sein.