Basketball
T71 Düdelingen atmet nach Sieg gegen Steinsel auf
Mit dem dritten Sieg in Folge macht sich nach dem doch komplizierten Saisonstart etwas Erleichterung in Düdelingen breit. Der ungefährdete Heimerfolg gegen stark ersatzgeschwächte Steinseler sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass der T71 noch weit von seinen eigenen Ansprüchen entfernt ist.
Domenick Sleva erzielte 20 Punkte Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
„Dieser Sieg gibt uns definitiv Selbstvertrauen. Wir bekommen nun einen Rhythmus, und die Rotation wird immer kompletter. Steinsel hatte zwar zwei wichtige Ausfälle, aber es sind oft diese Spiele, die schwierig sind, weil der Gegner nichts zu verlieren hat“, analysierte Finn Reisdorffer den Erfolg, auch wenn noch nicht alles perfekt sei. „Wir müssen den Ball besser behandeln, statt ihn zu einfach wegzuwerfen. Trotzdem kommen wir offensiv besser in den Rhythmus, aber defensiv haben wir immer noch Schwankungen. Es wird jedoch von Spiel zu Spiel besser“, so der 22-jährige, der in seiner zweiten Saison in Düdelingen nun richtig angekommen ist und sich in seiner Rolle wohlfühlt. Seinen gestiegenen Stellenwert in der Abwesenheit von Kalmes hat Reisdorffer auch gegen Steinsel mit einer effizienten Punktausbeute und seinen Rebounds bewiesen. „Meine Mitspieler geben mir immer mehr Vertrauen, da ich innen nun besser spiele, und das verbessert natürlich auch die Gesamtsituation.“
Für die Gäste war es eine undankbare Partie, da neben Konen kurzfristig zwei weitere schmerzhafte Ausfälle zu beklagen waren: Mit Nationalmannschaftskapitän Laurent, der in der Vorwoche einen Ellenbogenschlag ins Gesicht bekam, und US-Profi Seaman, der sich im Training am Rücken verletzt hatte, fielen ausgerechnet zwei groß gewachsene Schlüsselspieler aus. Beim T71 kehrten zwar einige Spieler wieder zurück, jedoch gesellte sich Ceman krankheitsbedingt ins Lazarett neben Kalmes und Delgado.