Ski alpin
Stürze und Diskussionen in Bormio: „Das ist kein Wunschkonzert“
Der schwer gestürzte Skirennläufer Cyprien Sarrazin ist wieder bei Bewusstsein. Der zuständige FIS-Renndirektor beklagt, viele Mannschaften verhielten sich unvernünftig.
Unterstützung von den Rängen für den gestürzten Franzosen Foto: AFP/Fabrice Coffrini
Die Nachrichten aus dem Krankenhaus klangen einigermaßen beruhigend. Nach seinem schweren Sturz auf der Abfahrtsstrecke im italienischen Bormio und einer Operation am Kopf erwachte der französische Skirennfahrer Cyprien Sarrazin am Samstagnachmittag aus dem künstlichen Koma. Der Eingriff am Kopf war zuvor „gut verlaufen“, hatte der französische Skiverband FFS bereits mitgeteilt, nun gab er bekannt, Sarrazin sei „wach und bei Bewusstsein“.