Rallye-WM

Sebastien Ogier gewinnt neunten Titel – Luxemburger Grégoire Munster wird Zehnter

Sébastien Ogier feiert seinen neunen WM-Titel. In Saudi-Arabien reichte ihm Platz Drei, um den Titel perfekt zu machen. Grégoire Munster beendet die Rallye-WM in der Gesamtwertung derweil als Zehnter.

Sebastien Ogier (L) feierte mit seinem Co-Piloten Vincent Landais den WM-Titel

Sebastien Ogier (L) feierte mit seinem Co-Piloten Vincent Landais den WM-Titel Foto: Fayez Nureldine/AFP

„Teilzeitkraft“ Sébastien Ogier hat mit seinem neunten WM-Titel Rallye-Geschichte geschrieben. Dem Franzosen reichte zum Abschluss in Saudi-Arabien ein dritter Platz, um mit 293 Punkten seinen Toyota-Markenkollegen Elfyn Evans (289) in der WM-Wertung noch auf Rang zwei zu verdrängen. Der Waliser wurde am letzten Wochenende auch wegen einer Reifenpanne nur Sechster. Ogier stellte mit seinem Titel den Rekord von Rallye-Legende Sébastien Loeb ein. Der Triumph ist umso bemerkenswerter, weil Ogier seit vier Jahren nur noch bei einem Teil der Rennen am Start ist. In diesem Jahr hatte er drei der ersten acht Rallyes ausgelassen. Erst im Sommer entschied er sich, das Projekt ernsthafter anzugehen. „Einen WM-Titel zu gewinnen, gehörte natürlich nicht mehr zu meinen Zielen“, hatte er zuletzt gesagt. Der 41 Jahre alte Ogier war als Gesamtzweiter nach Saudi-Arabien gereist, drei Punkte fehlten ihm zu Evans. Am Freitag war dem Waliser aber eine Reifenpanne zum Verhängnis geworden, Ogier zog im virtuellen Ranking vorbei – und ließ am Finaltag nichts mehr anbrennen. Gewinner der letzten Rallye wurde der entthronte Weltmeister Thierry Neuville (Belgien/Hyundai). Evans, 36, war schon in den vergangenen fünf Jahren viermal Vizeweltmeister geworden.

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