Tischtennis
Schwierige Ausgangslage für Reckingen und Lintgen
Nach ihren deutlichen Auswärtssiegen im Halbfinal-Hinspiel haben Hostert/Folschette und Howald am Sonntag alle Karten in der Hand, um ihr Endspiel-Ticket vor eigenem Publikum zu lösen. Lintgen und Reckingen benötigen einen Sieg, um sich danach übers „Golden Match“ doch noch für das Finale der National TT League qualifizieren zu können.
Gene Wantz und Reckingen wollen das „Golden Match“ erzwingen Foto: Editpress/Fernand Konnen
Beim Gastspiel in Folschette geht Lintgen als klarer Außenseiter ins Spiel. Obschon das Überraschungsteam der Saison dem Meisterschaftsfavoriten im ersten Saisonduell ein Unentschieden abgerungen hatte, müsste für einen Gästesieg vieles zusammenkommen. Vor der entscheidenden Partie gibt sich Jugendnationalspieler Max Theisen kämpferisch: „Das Hinspiel ist natürlich nicht perfekt gelaufen. Gaëtan (Swartenbrouckx) hat zwar zwei super Spiele gemacht, doch die alleine reichen nicht aus, um zu gewinnen. Um diesmal eine Chance zu haben, müssen wir uns vor allem im hinteren Paarkreuz besser schlagen als vor zwei Wochen. Uns ist bewusst, dass Hostert/Folschette eine sehr starke Mannschaft ist, doch wir glauben trotzdem dran, dass wir das noch drehen können. Wir werden auf jeden Fall alles geben und um jeden einzelnen Ball kämpfen“. Neben Gaëtan Swartenbrouckx müssen diesmal auch die Theisen-Brüder und Robin Saudemont einen Sahnetag erwischen, um den haushohen Favoriten ins Wanken zu bringen.
„An die Chance glauben“
Mit dem Gästen aus Reckingen wartet eine deutlich schwierigere Aufgabe auf den DT Howald, der sich im Hinspiel überraschend deutlich auf dem „Krounebierg“ durchgesetzt hatte. Auf dem „Holleschbierg“ reicht für das Quartett um Benjamin Rogiers ein Unentschieden, um den Einzug ins Finale in trockene Tücher zu bringen. Dies will der Reckinger Gene Wantz auf jeden Fall vermeiden.
„Letzten Sonntag war Howald besser, da gibt es keine große Diskussion. Ihr Sieg war zu hundert Prozent verdient, doch jetzt gilt es für uns, nach vorne zu schauen und aus unseren Fehlern zu lernen. Meiner Meinung nach ist es essenziell, dass wir an unsere Chance glauben und wir haben schon oft gezeigt, dass wir als Mannschaft in schwierigen Momenten zusammenhalten. Unser Ziel ist es, das ‚Golden Match‘ zu erzwingen, und dort wäre wieder alles offen“, so der Plan des Nationalspielers. Die Zuschauer dürfen sich auf eine ebenso spannende und hochklassige Begegnung, zwischen zwei Mannschaften, die von der Spielstärke her nahe beieinander liegen, freuen.
Außerdem findet der neunte und letzte Spieltag im Play-down statt. Dabei ist Tabellenführer Flaxweiler gegen Echternach ebenso in der Favoritenrolle wie der Zweitplatzierte Esch Abol im Heimspiel gegen Schlusslicht Lenningen
Im Überblick
Halbfinal-Hinspiele:
Lintgen - Hostert/Folschette 2:6
Reckingen - Howald 2:6
Rückspiele am Sonntag um 15 Uhr:
Hostert/Folschette - Lintgen
Howald - Reckingen