Tischtennis
Schwierige Ausgangslage für Reckingen und Lintgen
Nach ihren deutlichen Auswärtssiegen im Halbfinal-Hinspiel haben Hostert/Folschette und Howald am Sonntag alle Karten in der Hand, um ihr Endspiel-Ticket vor eigenem Publikum zu lösen. Lintgen und Reckingen benötigen einen Sieg, um sich danach übers „Golden Match“ doch noch für das Finale der National TT League qualifizieren zu können.
Gene Wantz und Reckingen wollen das „Golden Match“ erzwingen Foto: Editpress/Fernand Konnen
Beim Gastspiel in Folschette geht Lintgen als klarer Außenseiter ins Spiel. Obschon das Überraschungsteam der Saison dem Meisterschaftsfavoriten im ersten Saisonduell ein Unentschieden abgerungen hatte, müsste für einen Gästesieg vieles zusammenkommen. Vor der entscheidenden Partie gibt sich Jugendnationalspieler Max Theisen kämpferisch: „Das Hinspiel ist natürlich nicht perfekt gelaufen. Gaëtan (Swartenbrouckx) hat zwar zwei super Spiele gemacht, doch die alleine reichen nicht aus, um zu gewinnen. Um diesmal eine Chance zu haben, müssen wir uns vor allem im hinteren Paarkreuz besser schlagen als vor zwei Wochen. Uns ist bewusst, dass Hostert/Folschette eine sehr starke Mannschaft ist, doch wir glauben trotzdem dran, dass wir das noch drehen können. Wir werden auf jeden Fall alles geben und um jeden einzelnen Ball kämpfen“. Neben Gaëtan Swartenbrouckx müssen diesmal auch die Theisen-Brüder und Robin Saudemont einen Sahnetag erwischen, um den haushohen Favoriten ins Wanken zu bringen.