Handball

Schwer zu toppen? Der HB Esch setzt auf Kontinuität

Mit einem überschaubaren Kader waren die Escher Handballer in der vergangenen Saison nah dran, ihr volles Potenzial auszuschöpfen. Das Highlight war der zehnte Pokalsieg im Finale gegen Düdelingen (29:28). In der Liga stand am Ende der vierte Platz. Dies zu toppen ist in der neuen Saison das schwere Ziel.

Die Escher um Afonso Clemente wollen in dieser Saison in der Liga auch die Red Boys schlagen

Die Escher um Afonso Clemente wollen in dieser Saison in der Liga auch die Red Boys schlagen Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Die Fluktuation beim HB Esch ist nahezu null. Mit praktisch unverändertem Kader und Kontinuität geht die Mannschaft in die neue Saison. Einziger Neuzugang ist Luis Cabral. Der linke Rückraumspieler war zuletzt in Portugal beim Zweitligisten Boa Hora aktiv und „braucht Zeit, um sich in unser System einzuspielen. Mit ihm kann ich aber mehr rotieren“, freut sich der Escher Trainer Rajko Milosevic.

Das Ziel für die neue Spielzeit ist klar: Esch will als „Underdog“ mitmischen, den Abstand zur Konkurrenz verkleinern und den einen oder anderen Gegner hinter sich lassen. So jedenfalls der Tenor beim HBE-Coach: „Im letzten Jahr konnten wir Düdelingen und Berchem bezwingen, gegen die Red Boys gingen wir aber leer aus. Das soll sich ändern.“ Am vergangenen Wochenende hielt die Negativserie gegen die Differdinger im Supercup trotz guter Gegenwehr allerdings an (30:33). In der Liga will man die letzte Saison nun versuchen, zu toppen.

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