Basketball
Remake von 2023: In den Pokalendspielen kommt es zu den gleichen Paarungen wie 2023
Das Motto der diesjährigen Endspiele der Coupe de Luxembourg und Coupe des Dames am 15. März dürfte Zeit für Revanche sein. Denn mit der Paarung Ettelbrück gegen Esch bei den Herren sowie Hostert gegen Bartringen bei den Damen kommt es zu den exakt gleichen Finalspielen wie im Jahr 2023.
Thomas Grün und Esch könnten am 15. März gegen Ettelbrück Revanche für das verlorene Finale 2023 nehmen Foto: Editpress/Jeff Lahr
Am 15. März werden in der Arena der Coque der Basket Esch und die Etzella Ettelbrück im Finale der Coupe de Luxembourg aufeinandertreffen. Eine Begegnung, die ein Déjà-vu weckt, denn erst vor zwei Jahren standen sich beide Mannschaften im Finale schon einmal gegenüber. Damals behielt die Etzella um Philippe Gutenkauf mit 79:65 die Oberhand. In zwei Monaten ist also Zeit für Revanche. Diese würde das Team aus der Minette-Metropole wohl liebend gerne nehmen. Dass mit den verletzungsgeplagten Eschern zu rechnen sein dürfte, das unterstrichen sie eindrucksvoll am Sonntag. Ohne ihren absoluten Leistungsträger Clancy Rugg zeigten die Spieler von Trainer Franck Mériguet nämlich eine starke kämpferische Leistung und besiegten nach einem intensiven Fight die Arantia Fels mit 91:88.
Dass der Pokal jedoch der Lieblingswettbewerb der Ettelbrücker Etzella ist, dürfte jedem im nationalen Basketball klar sein. 2023 feierte man mit dem 25. Erfolg ein kleines Jubiläum, in der Saison des 90. Vereinsjubiläums könnte nun der 26. folgen. Im Duell gegen Steinsel ließ das Team von Trainer Gavin Love jedenfalls rein gar nichts anbrennen. Für die Ettelbrücker ist es übrigens die 36. Finalteilnahme.
Zeit für Revanche
Weiterhin Zuschauermagnet
1.100 bei den Finalspielen der Coupe FLBB am Freitag, mit 1.700 Zuschauern ausverkauftes Haus am Samstagabend und noch einmal 1.600 am Sonntag. Das Halbfinalwochenende im Gymnase der Coque bleibt weiterhin ein Zuschauermagnet. Im letzten Jahr zählte man bei der FLBB übrigens 4.500 verkaufte Tickets, womit der Zuschauerzuspruch fast konstant bleibt. Vieles hängt bekanntlich auch immer von den Teams und den Halbfinalpaarungen ab, und hier hatte vor allem das Duell zwischen Ettelbrück und Steinsel im Vorfeld viel versprochen.
Bei den Damen werden am 15. März in der Arena die beiden derzeit besten Mannschaften der Enovos League aufeinandertreffen. Für den Gréngewald war der dritte Finaleinzug in Folge jedoch mit einem harten Stück Arbeit verbunden, denn Contern forderte den noch ungeschlagenen Leader der Enovos League bis in die letzten Sekunden. Damit können Lisy Hetting und Co. weiter vom zweiten Pokalsieg der Vereinsgeschichte träumen. Den ersten holte man vor zwei Jahren ausgerechnet im Endspiel gegen die Sparta.
Es wird also auch hier zu einer Neuauflage kommen, bei der die Sparta, wie schon im Halbfinale gegen den T71, auf Revanche aus sein dürfte. Im letzten Jahr hatten die Spielerinnen um Lena Mersch nämlich einen schon sicher geglaubten Sieg doch noch aus den Händen gegeben und verloren schließlich in der Verlängerung. Zwölf Monate später sieht die Welt komplett anders aus, denn die Bartringerinnen zeigten dieses Mal eine Galavorstellung und ließen dem Titelverteidiger nicht den Hauch einer Chance. Der souveräne Finaleinzug weckt im Centre Atert die Hoffnung, endlich eine lange Durststrecke beenden zu können. Der letzte Pokalsieg der Sparta-Damen geht nämlich auf das Jahr 1989 zurück, ist also schon 36 Jahre her. Damals war vom aktuellen Kader übrigens nur Bridget Yoerger schon geboren, die weiter auf ihren allerersten Titel in Luxemburg hoffen darf. Die Voraussetzungen für das Finalspiel sind jedenfalls andere als noch vor zwei Jahren, als sich das Team von Trainer Manti mit 71:60 durchsetzte. Seither ist die Entwicklung in Bartringen nahtlos weitergegangen, das inzwischen die zweite Kraft der Damenliga ist.
Fun Fact zum Schluss: 2023 setzten sich Hostert bei den Damen und Ettelbrück bei den Herren durch, dies jeweils mit einem „Wolff“ – Yann bei der Etzella, Schwester Cathrin beim Gréngewald – im Kader. Vielleicht ein gutes Omen für die Etzella und die Sparta? Denn während Yann noch immer in Ettelbrück spielt, hat Cathrin das Trikot gewechselt und läuft inzwischen für Bartringen auf.
Im Überblick
Coupe FLBB, Finale:
Schieren - Mersch 53:55
Fels B - Racing B 70:67
Coupe des Dames, Halbfinale:
Contern - Hostert 57:60
Bartringen - Düdelingen 82:62
Coupe de Luxembourg, Halbfinale:
Steinsel - Ettelbrück 62:87
Fels - Esch 88:91