AXA League

Red-Boys-Handballerinnen überrollen Düdelingen zum Start der Halbfinalserie

Die Red-Boys-Handballerinnen haben zum Start der AXA-League-Halbfinalserie ein klares Ausrufezeichen gesetzt und den HBD am Samstag mit 36:18 abgefertigt.

Charlène Servant erzielt das entscheidende Tor für Differdingen im Fußballspiel

Charlène Servant machte das Differdinger Tor zu Foto: Editpress/Fernand Konnen

„Jetzt wäre ein guter Zeitpunkt für unseren ersten Sieg gegen den HBD“, hatte Trainer Michel Scheuren vor dem Liga-Halbfinale gesagt – und seine Mannschaft lieferte. Zum Auftakt der Best-of-three-Serie ließen die Red-Boys-Damen am Samstag Düdelingen nicht den Hauch einer Chance.

„Wir waren heute richtig gut in Form und haben verdient gewonnen. Wir wollten das auch unbedingt“, freute sich Torhüterin Charlène Servant nach dem Spiel. Mit 24 Paraden brachte sie den HBD-Angriff am Samstag wahrlich zur Verzweiflung. „Es war ein gutes Spiel. Wenn die Abwehr nicht da war, war ich da – und wenn ich nicht da war, waren sie da. Es war Teamarbeit und wir sind sehr stolz auf das, was wir geleistet haben.“

Von Beginn an bestimmten die Red-Boys-Damen das Geschehen und ließen dem HBD keine Entfaltungsmöglichkeiten. Düdelingen erwischte eine katastrophale erste Halbzeit, fand weder im Angriff Lösungen noch in der Defensive Zugriff. Bis zur Pause gelangen lediglich fünf Treffer, während man auf der Gegenseite 17 hinnehmen musste. Servant hatte zu diesem Zeitpunkt schon 15 Paraden aufgetischt.

„In allen Bereichen besser“

Auch nach dem Seitenwechsel blieb eine Reaktion des HBD weitgehend aus. Differdingen baute den Vorsprung kontinuierlich aus und fuhr schließlich einen ungefährdeten Sieg ein. „Wir nehmen nun viel Selbstvertrauen mit ins zweite Spiel, bleiben aber mit den Füßen auf dem Boden. Wir werden weiter arbeiten und sie nicht unterschätzen, denn es ist weiterhin eine sehr gute Mannschaft“, so Servant. „Ich bin zuversichtlich, dass wir es mit dieser Einstellung schaffen werden.“

Den Gegner unterschätzt hatte am Samstag aber wohl der HBD. „Wir waren uns zu sicher, dass wir das Spiel schaukeln werden. Es ist bei uns aber gar nichts zusammengelaufen, sie waren in allen Bereichen besser. Das müssen wir klar anerkennen“, so HBD-Trainer Mikel Molitor. „Bereits unsere Vorbereitung auf das Spiel war durch verschiedene Abwesenheiten im Training nicht gut. Wir waren heute nicht bereit.“ Bis zum zweiten Spiel am 11. April bleibt somit Nachholbedarf.

Im zweiten Halbfinale konnte der amtierende Meister Käerjeng am Samstag mit einem 25:20-Sieg gegen Museldall vorlegen.

Statistik

HBD: Hoe (1-23‘, 44-60‘, 10 Paraden), Fangueiro (23-44‘, 2 P.) - K. Wirtz 1, Ciufoli 3/1, Dickes 4/4, Jominet 1, Willems, Steffen, Gomes 3, Dautaj 1, Gambini, Krier, J. Wirtz 3, Borrelli, Caruso 2

Red Boys: Servant (1-60‘, 24 P., 1 Tor), A. Cilovic (bei 2 7m) - Petit de Sousa 3, Kupke 10/1, Sinani 1, R. Cilovic 7, Oliveira 3, Cakaj, Avallone 1, Teko 2, Melchior 3, Scheuren 5, Skenderovic, Gonçalves

Schiedsrichter: Linster/Rauchs

Zeitstrafen: HBD 2 - Red Boys 2

Siebenmeter: HBD 5/5 - Red Boys 1/1

Zwischenstände: 5‘ 2:4, 10‘ 3:6, 15‘ 3:10, 20‘ 5:13, 25‘ 5:14, 30‘ 5:17, 35‘ 8:20, 40‘ 10:22, 45‘ 14:25, 50‘ 15:29, 55‘ 16:33

Zuschauer: 350 (geschätzt)

Im Überblick

AXA League Halbfinale (Best of three):

Spiel 1:

Käerjeng - Museldall 25:20

HBD - Red Boys 18:36

Spiel 2, am 11. April:

Red Boys - HBD

Am 14. April:

Museldall - Käerjeng

Spiel 3, am 18. April (falls nötig):

HBD - Red Boys

Käerjeng - Museldall

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