Para-Radsport
Premiere in Huntsville: Amsal Redzepovic und Paul Kremer starten erstmals auf der WM-Bühne
Am Freitag beginnt im amerikanischen Huntsville eine neue Etappe in der sportlichen Karriere der Para-Radsportler Paul Kremer und Amsal Redzepovic: Seit über einem Jahr trainieren die beiden luxemburgischen Para-Sportler unter den Fittichen der FSCL. Mit der Hilfe des nationalen Radsportverbandes haben sie sich auf die WM vorbereitet.
Amsal Redzepovic wird zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft antreten Foto: Editpress/Julien Garroy
Die Entwicklung im einheimischen Para-Cycling nimmt seither eine neue Dimension an. Seit der Radsportverband ins „50+1-Projekt“ eingebunden ist, geht es stetig voran. Mit Mark Rohan als Trainer und Dennis Toomey als Verantwortlichem für die Logistik konnten zwei Iren auf Honorarbasis verpflichtet werden, die beide große Vorkenntnisse in diesem Bereich besitzen. Koordinierte Trainingsprogramme sowie Lehrgänge in Portugal bringen schon die erwarteten ersten Fortschritte. Alles steht im Hinblick auf eine mögliche Qualifikation für die Paralympics 2028 in Los Angeles. Deshalb geht es in Huntsville nicht nur um Erfahrung, sondern auch um wichtige Punkte im Nationenranking und damit um die begehrten Quotenplätze.
Erste Erfahrungen bei UCI-Weltcups konnten gesammelt werden und erstmalig gelang eine Integration in die nationalen Meisterschaften. Aus dem aktuellen Trio fehlt der stärkste Fahrer. Carlos Neves, nationaler Handbike-Titelträger in Mamer, muss aufgrund seines Nationenwechsels dieses Jahr noch bei den kontinentalen Wettbewerben pausieren. Seine aktuelle Form unterstrich der gebürtige Portugiese noch letztes Wochenende mit drei Podiumsplätzen beim Challenge Breton International sowie einem ausgezeichneten zweiten Gesamtrang.