Tour de Luxembourg
Präsident Andy Schleck: „Viel bessere Werbung bekommen wir nicht“
Mit einem Sieg von Mathieu van der Poel, der auf der letzten Etappe über 175 Kilometer hinweg alleine an der Spitze des Rennens fuhr, ist die 86. Ausgabe der Tour de Luxembourg zu Ende gegangen. Doch nicht nur der spektakuläre Solosieg des Niederländers sorgt bei Tour-Präsident Andy Schleck für ein positives Fazit.
Tour-de-Luxembourg-Präsident Andy Schleck zieht ein positives Fazit aus der 86. Ausgabe Foto: Editpress/Gerry Schmit
Tageblatt: Andy Schleck, wie beurteilen Sie das, was Mathieu van der Poel auf der letzten Etappe gezeigt hat?
Andy Schleck: Das, was Mathieu van der Poel heute (Sonntag) hier gezeigt hat, war „Masterclass“. Er attackiert direkt am Start, hat 40 bis 50 Sekunden auf eine Verfolgergruppe, die einfach nicht rankommt, und auch im Peloton wurde Rennen gefahren. Die haben seine Attacke nicht verschlafen. Mathieu war einfach zu stark. Ich glaube, es war eine schöne Generalprobe für nächsten Sonntag für ihn (Van der Poel wird dann beim WM-Straßenrennen starten).