Nationalmannschaft
Paul Philipp bezieht Stellung zum vorläufigen Rodrigues-Aus
Der FLF-Verwaltungsrat hat diesmal vorgesorgt. Einen weiteren Image-Schaden soll es im Vorfeld der anstehenden WM-Qualifikation nicht geben: Der verurteilte Stürmer Gerson Rodrigues darf bis auf Weiteres nicht für internationale Auftritte nominiert werden.
Gerson Rodrigues wurde am Dienstag telefonisch über die Entscheidung des Verwaltungsrats informiert Foto: Editpress/Gerry Schmit
Der FLF-Verwaltungsrat hat mit seiner Entscheidung wahrscheinlich die nächste Image-Krise umschifft. In zwei bis drei Wochen wird der scheidende Fußballnationaltrainer Luc Holtz das Aufgebot für die beiden Heimspiele der WM-Qualifikation (gegen Nordirland und die Slowakei) bekanntgeben. Spätestens dann, respektive bei den zwei Auftritten im Stade de Luxembourg, wären die Diskussionen über die Personalie Gerson Rodrigues mit Sicherheit ein weiteres Mal in der breiten Öffentlichkeit entfacht. So wurde dieser Brandherd schon vor einem großen Feuer gelöscht.