Leichtathletik-EM

Patrizia Van der Weken startet mit Medaillenhoffnungen

Der große Saisonhöhepunkt steht bevor: Am Montag startet Patrizia Van der Weken bei den Freiluft-Europameisterschaften in Birmingham über 100 Meter. Zwei Jahre nachdem sie in Rom denkbar knapp an einer Medaille vorbeischrammte, will die Luxemburgerin das Podium erneut angreifen. Die Herausforderung ist anspruchsvoll.

Patrizia Van der Weken hofft bei der EM auf ihre erste Freiluft-Medaille

Patrizia Van der Weken hofft bei der EM auf ihre erste Freiluft-Medaille Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Patrizia Van der Weken kennt die Bühne der großen Leichtathletik längst. Zwölf Europa- und Weltmeisterschaften (outdoor und indoor) sowie die Olympischen Spiele stehen mittlerweile in ihrer Karriere schon zu Buche. An Routine mangelt es der Luxemburger Sprinterin also nicht. Und doch bleibt vor einer großen Meisterschaft ein Gefühl jedes Mal gleich. „Ich bin immer ein bisschen aufgeregt“, gibt sie mit einem Schmunzeln zu. „Jede große Meisterschaft ist anders, und auch die Vorbereitung verläuft jedes Mal anders – mal gut, mal weniger gut. Außerdem weiß man nie genau, wie die anderen Läuferinnen drauf sind. Deshalb ist immer auch ein bisschen Nervosität dabei.“

So wird es auch am Montagabend sein, wenn Van der Weken bei den Freiluft-Europameisterschaften ins Geschehen eingreift. Sie startet über 100 Meter direkt im Halbfinale. Die Vorläufe bleiben der Luxemburgerin erspart. Ab 21.10 Uhr geht es um den Finaleinzug, um 22.50 Uhr dann um die europäische Sprintkrone.

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