Nationalmannschaft
Ohne Schmit, mit viel Fantasie: Luxemburg testet gegen Malta
Ohne die verletzte Charlotte Schmit, aber mit viel Lust auf neue Erkenntnisse startet Luxemburg am Freitag in Malta ins erste von zwei Testspielen. Daniel Zirbes und Cristina Correia wollen dabei vor allem jüngeren Spielerinnen Chancen geben und einen Blick auf die Zukunft der Nationalmannschaft werfen.
Catarina Lavinas wechselte im Sommer zu Atlético Ouriense in die zweite portugiesische Liga Foto: Editpress/Fernand Konnen
Als die Frauennationalmannschaft am Donnerstagmorgen über Frankfurt nach Malta aufbrach, fehlte eine Anführerin. Charlotte Schmit, die sich beim ersten Liga-Duell in Portugal einen Rippenbruch zuzog, blieb in Luxemburg und hofft mithilfe des medizinischen Stabs in Monnerich, rechtzeitig für das Heimspiel am kommenden Dienstag fit zu werden. Ansonsten können Daniel Zirbes und Cristina Correia im Ta’Qali am Freitag auf ihren gesamten Kader zurückgreifen. „Die Trainingseindrücke waren ordentlich, aber wir hatten natürlich auch nicht sonderlich viel Zeit“, meinte der Coach.
Trainiert wurde auf dem Kunstrasenplatz in Hostert – um sich auf die Gegebenheiten in der Ferne vorzubereiten. Denn die Frauen werden nicht im Stadion, sondern auf dem Nebenplatz antreten. Zirbes und Correia werden das Länderspielfenster im Oktober nutzen, um in beiden Testspielen verschiedene Spielertypen zu beobachten: „Wir werden rotieren und Spielzeiten verteilen. Es geht aber darum, ein bisschen Fantasie zu haben. Wie kann eine Frauen-Nationalmannschaft in Zukunft aussehen? Damit man den Jüngeren Spielzeit geben kann, die sich das über die Trainingseindrücke verdient haben.“