EM

Österreich stolpert über feurige Türken

Ralf Rangnicks Traum vom österreichischen EM-Wunder ist ausgerechnet in seiner alten fußballerischen Heimat Leipzig jäh geplatzt. Die Mannschaft des deutschen Teamchefs verlor am Dienstag ein feuriges Achtelfinale gegen leidenschaftlich kämpfende Türken auf bittere Weise mit 1:2 (0:1). Lange hatte das Rangnick-Team gar als Geheimfavorit auf den Titel gegolten, nun verpasste es jedoch den erstmaligen Einzug unter die besten acht einer EM-Endrunde.

Arda Güler und die Türken sind ins Viertelfinale der EM eingezogen

Arda Güler und die Türken sind ins Viertelfinale der EM eingezogen Foto: Javier Soriano/AFP

Nach einer tollen Vorrunde, in der Österreich vor Vize-Weltmeister Frankreich und den Niederlanden Gruppensieger geworden war, endete die Reise wie schon bei der EM 2021 im Achtelfinale. Urheber des österreichischen Leids war der türkische Verteidiger Merih Demiral, der nicht nur nach 57 Sekunden das schnellste Tor in der K.o.-Phase einer Europameisterschaft schoss, sondern auch in der zweiten Hälfte (59.) per Kopf nachlegte. Michael Gregoritsch (66.) verkürzte für Österreich.

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