Judo
Noah Trapp hat bei der U21-EM wertvolle Erfahrung gesammelt
Am Donnerstag begann die Junioren-EM in der hauptstädtischen Coque unter einem strengen sanitären Protokoll. Für den einzigen Luxemburger Teilnehmer, den 17-jährigen Noah Trapp, war bereits am Vormittag in der ersten Runde Schluss. Dennoch ließ sich der FLAM-Athlet nicht so einfach besiegen.
Noah Trapp ist der einzige Luxemburger Judoka, der bei der Junioren-EM in der Coque auf dem Tatami stand Foto: Jeff Lahr
Die erste Wettkampfrunde ist am Donnerstagmittag geschafft, Zeit für eine kurze Verschnaufpause. Sofort stürmen zwei Teams an freiwilligen Helfern auf die Tatamis in der Coque, bewaffnet mit Drucksprüher und Wischmopp. Begleitet wird die Putzkolonne, die den Auftrag hat, die Matten gründlich zu desinfizieren, mit dem Titelsong der Ghostbusters-Filme. So mancher Offizieller und Athlet kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. Es sind Lacher, die in der Arena deutlich zu hören sind. Schnell wird klar, dass es sich um keine gewöhnliche Europameisterschaft handelt, die seit gestern in der hauptstädtischen Coque über die Bühne geht.