Basketball

Nichts für schwache Nerven: Walferdingen bezwingt Fels in der Verlängerung

Nichts für schwache Nerven: Walferdingen und Fels lieferten sich am Samstag ein Duell auf Augenhöhe, das erst in der Verlängerung mit 100:89 zugunsten der Résidence entschieden wurde. Damit stehen beide Teams bei einer Bilanz von drei Siegen und zwei Niederlagen.

Demarkus Stuckey bewies ein sicheres Händchen

Demarkus Stuckey bewies ein sicheres Händchen Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

„Der Kampfgeist stimmte über 45 Minuten. In der Vergangenheit verloren wir oft den Fokus oder gaben nach einem Rückstand auf, das war nicht der Fall. Unsere Verteidigung war sicherlich ein entscheidender Faktor. Hinzu kam, dass Myko (Maindron) und Demarkus (Stuckey) ein sicheres Händchen zeigten“, analysierte Oliver Vujakovic den Sieg seiner Mannschaft.

In einem hart umkämpften vierten Viertel entwickelte sich eine dramatische Schlussphase. Das Publikum wurde lauter, beide Fanlager peitschten ihre Mannschaft nach vorne. 55 Sekunden vor dem Ende schien McClary das Momentum auf die Seite der Arantia zu bringen: Er verwandelte einen 74:77-Rückstand in eine 78:77‑Führung. Nach ungenutzten Ballbesitzen auf beiden Seiten bewahrte Maindron, der in der Schlussphase wichtige Akzente setzte, 17 Sekunden vor Schluss die Nerven und traf doppelt zum 79:78. Nach Foul an De Sousa Silva vergab dieser den ersten Freiwurf. Der zweite Freiwurf musste sitzen, um die Verlängerung zu erzwingen – und das tat er. Durch das foulbedingte Ausscheiden von Hampton in der 39. Minute schien die Arantia die besseren Karten zu haben. Doch es war die Résidence, die in der Verlängerung einen Gang zulegte und sich schnell absetzte (91:82).

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