Rugby

Neuer Anlauf: FLR-Auswahl will den Aufstieg in die Europe Trophy schaffen

Luxemburgs Rugby-Herren wagen nach dem bitteren Nicht-Aufstieg in der letzten Saison einen neuen Anlauf. Am Samstag steht das erste Spiel der Conference an, das Team von James Kent muss in Estland ran.

In der letzten Saison schlugen die Luxemburger die Esten klar mit 93:0

In der letzten Saison schlugen die Luxemburger die Esten klar mit 93:0 Foto: Editpress/Jean-Jacques Patricola

Es war bitter – und irgendwie auch kurios. Obwohl Luxemburg in der vergangenen Saison alle vier Spiele gewann, blieb der Nationalmannschaft die Teilnahme am Aufstiegs-Play-off verwehrt. 19 Punkte sammelte die FLR-Auswahl, genauso viele wie Österreich, das sich für das entscheidende Duell qualifizierte. Malta hingegen kam in einer Vierergruppe auf 15 Punkte und wies damit einen besseren Punktekoeffizienten als Luxemburg auf. Die Malteser erhielten den Vorzug, gewannen das Finale gegen Österreich deutlich mit 39:13 und spielen nun in der Europe Trophy.

Luxemburg muss dagegen weiterhin in der Conference antreten, der dritten und untersten Spielklasse des europäischen Nationalmannschaftsrugbys. „Das war schon enttäuschend“, gibt Nationaltrainer James Kent zu. „Wir hatten vier Siege aus vier Spielen und sind wegen der Aufstiegsregelung trotzdem nicht weitergekommen. Wir hätten mehr verdient gehabt. Andererseits hätten wir auch konsequenter sein müssen, wie beispielsweise gegen Finnland.“ Beim 22:17-Auswärtssieg verpasste Luxemburg den entscheidenden Bonuspunkt, der im Kampf um die Teilnahme am Aufstiegs-Play-off eine Rolle gespielt hätte. „Das ist jetzt aber abgehakt. Wir konzentrieren uns auf das, was vor uns liegt.“

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