Frischgebackene Meister im Interview

Nächster Halt Champions League: Den Bissenern fehlen die Worte

Hunderte Fans stürmten nach Schlusspfiff im Bissener Stade Klengbousbierg auf den Rasen. Der sensationelle Sieg in der Meisterschaft ließ selbst erfahrene Spieler sprachlos. Ein Bad in der Menge.

Yohan Mannone und Mehdi Terki jubeln gemeinsam auf dem Spielfeld, gefeiert nach erfolgreichem Spielabschluss

Yohan Mannone und Mehdi Terki (unten) ließen sich feiern Foto: Editpress/Julien Garroy

Torhüter Yassine Gourari hatte nach Schlusspfiff bereits vergessen, dass er eine halbe Stunde vorher wegen Nasenbluten auf dem Platz behandelt werden musste. Er war nicht der einzige Bissener Spieler, der Probleme hatte, seine ganzen Emotionen in Worte zu fassen: „Ich glaube ich habe es noch nicht realisiert, was hier passiert ist. Es ist unbeschreiblich. Wir haben seit drei Jahren gemeinsam auf ein Ziel hingearbeitet. Nun in so einem Spiel Meister zu werden, das ist schon ein sehr außergewöhnlicher Moment.“ In der Schlussphase hielt er den Heimsieg mit seinen Rettungstaten fest. Das kann auch mal auf die Nase gehen. „Als Torhüter musst du verrückt sein. Ich hätte dieses Spiel auch auf einem Bein beendet wenn es hätte sein müssen.“

Yohan Mannone hat mit seiner Konstanz maßgeblichen Anteil am Bissener Durchmarsch. Der Innenverteidiger hat die meisten Minuten des Kaders abgespult. Im vergangenen Sommer hatte er vor 2.500 Zuschauern eine Niederlage in der Relegation (mit Wiltz) erleben müssen: Diesmal wendete sich das Blatt in einem Spiel mit Entscheidungscharakter zu seinen Gunsten. „Ich bin stolz darauf, mich mit 30 Jahren noch so wohlzufühlen. Jetzt dürfen wir den Moment genießen. Ich spiele Fußball seit ich vier Jahre alt bin. Ich bin viel gereist, habe viel erlebt, aber das hier ist mit Sicherheit die schönste Erinnerung die ich an meine Karriere haben werden.“

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