Nations League

Nach dem 0:1 gegen Estland: Strasser hadert mit der Chancenverwertung

Nach der 0:1-Niederlage gegen Estland sah Nationaltrainer Jeff Strasser vor allem offensiv noch viel Luft nach oben. Laut dem 51-Jährigen hätte Luxemburg ein 1:1-Remis verdient gehabt. Ohne Umwege gab Strasser jedoch zu, dass der Ausfall von mehreren Führungsspielern nicht von heute auf morgen kompensiert werden kann.

Jeff Strasser versuchte, Ordnung ins Spiel zu bringen

Jeff Strasser versuchte, Ordnung ins Spiel zu bringen Foto: sportspress.lu/Christian Palmisano

„Ich wusste, dass es ein intensiver Beginn werden würde“, sagte Strasser nach der Partie. Beim Gegentor in den Anfangsminuten habe seine Mannschaft das Pressing verpasst. „Das Gegentor war vermeidbar. Danach hatten wir während zehn Minuten Probleme, wieder ins Spiel zu finden.“

Vor allem im letzten Drittel fehlte es den Luxemburgern laut Strasser an Durchschlagskraft. „Wir waren zwar in der Lage, den Ball in die Nähe der Gefahrenzone zu bringen, jedoch nicht oft genug ins letzte Drittel. In solchen Momenten machen Individualitäten oft den Unterschied. Da kommen wir momentan nicht hin“, erklärte Strasser. Trotz der vielen Chancen des Gegners war das 0:1 deshalb aus seiner Sicht auch nicht das passende Ergebnis.

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