Handball

Mutig, aber ersatzgeschwächt und ohne echte Chance: Berchem im Europapokal ausgeschieden

Der HC Berchem ist in der zweiten Runde des European Cup ausgeschieden. Trotz doppelten Heimvorteils hatten die Roeserbanner am Wochenende gegen den Rekordmeister aus Montenegro, Lovcen Cetinje, keine echte Qualifikationschance. Bereits nach der klaren 30:40-Hinspielpleite waren die Hoffnungen auf ein Weiterkommen verpufft.

Harte Abwehrarbeit der Montenegriner gegen Oscar Wener

Harte Abwehrarbeit der Montenegriner gegen Oscar Wener Foto: Editpress/Gerry Schmit

Personell sind die Berchemer derzeit nicht zu beneiden. Weyer und Guden standen zwar auf dem Spielberichtsbogen, beide Nationalspieler werden aber voraussichtlich erst nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen. Mit Scheid und Majerus (Knie) fehlten zwei weitere wichtige Akteure, die jungen Spieler waren demnach gefordert. Es war schon bemerkenswert, wie sich die talentierten Nachwuchsleute anfangs präsentierten.

Mit den Wener-Brüdern, Mousel, Pereira, C. Brittner und Castilla standen phasenweise fast nur Berchemer Eigengewächse auf dem Platz und die schlugen sich wacker. Bis zur 17‘ beim Stande von 8:9 verlief das Hinspiel ausgeglichen, doch ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Montenegriner das Kommando. Zehn Minuten später war beim Spielstand von 11:19 eine kleine Vorentscheidung zugunsten von Cetinje gefallen, die Schlussminuten gehörten jedoch den Hausherren, die durch Oskar und Teo Wener, Karamehmedovic und Vrgoc den Rückstand bis zur Pause auf vier Tore verkürzten (16:20).

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