Radsport

„Müssen sehen, wie wir uns neu aufstellen“: UCI schafft den Nations Cup für Espoirs ab – viele Nationen besorgt

Die UCI wird den Nations Cup für Espoirs ab 2026 abschaffen. Dies verkündete der Radsport-Weltverband im Rahmen des UCI-Kongresses bei der WM in Kigali. Für viele Nationen – darunter auch Luxemburg – war der Nations Cup bislang ein zentraler Baustein in der Entwicklung der jungen Espoirs. Durch die Abschaffung der U23-Kategorie müssen sich die nationalen Verbände neu umstrukturieren. 

Die Tour de l’Avenir bleibt neben WM und EM das einzige Rennen für Espoirs, das sie mit dem Nationalteam bestreiten

Die Tour de l’Avenir bleibt neben WM und EM das einzige Rennen für Espoirs, das sie mit dem Nationalteam bestreiten Foto: Tour de l’Avenir/X

Eigentlich gehören U23-Rennen wie die Friedensfahrt in Tschechien oder der Orlen Nations Grand Prix in Polen fest zum Rennkalender der Espoirs. Besonders die luxemburgischen Nachwuchsfahrer konnten dort immer wieder glänzen: So belegte Kevin Geniets 2017 beim Orlen Grand Prix den zweiten Platz auf einer Etappe, während der heutige Elite-Landesmeister Arthur Kluckers im selben Jahr bei der Friedensfahrt Gesamtsiebter wurde. Noch erfolgreicher waren die Espoirs in jüngerer Vergangenheit: Mathieu Kockelmann gewann 2024 eine Etappe des Orlen Nations Grand Prix und Arno Wallenborn belegte beim selben Rennen Rang drei in der Gesamtwertung.

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