Radsport

Morang will sich noch mal empfehlen: „Das Resultat muss aber sehr, sehr, sehr gut sein“

Mil Morang führt die luxemburgischen Espoirs am Freitag beim EM-Straßenrennen an. Der Parcours in Slowenien kommt dem 22-Jährigen eher nicht entgegen, trotzdem will er sich über den Anstieg kämpfen. Seine Zukunft lässt er dabei noch komplett offen.

Mil Morang fährt am Freitag zum letzten Mal als Espoir

Mil Morang fährt am Freitag zum letzten Mal als Espoir Foto: Editpress/Luis Mangorrinha

Ganz zufrieden will sich Mil Morang mit dem 50. Platz im WM-Straßenrennen der U23 nicht geben. „Aber eigentlich müsste ich es sein“, sagt der 22‑Jährige. „Wie ich das Rennen gefahren bin und auch von den Werten her, habe ich das Maximum herausgeholt. Solche Werte bin ich noch nie gefahren. Ich wollte vorne in eine Gruppe mitgehen, um dann einen Vorsprung auf die anderen zu haben.“

Morang schaffte den Sprung in eine Fluchtgruppe. Weil die großen Nationen mit deren Zusammensetzung jedoch nicht zufrieden waren, wurde die „Echappée“ wieder eingeholt. Am Ende steht für den Luxemburger Platz 50, 5:12 Minuten hinter dem US-Amerikaner Ashlin Barry, der sich den Weltmeistertitel sicherte. „Mit etwas mehr Glück hätte ich in die Top 30, vielleicht in die Top 25, fahren können. Aber es war schon vorher klar, dass es mit 3.500 Höhenmetern für mich schwer wird.“

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