Emotionaler Abschied

Mister Davis Cup Alex Knaff: „Viel mehr, als ich verdient habe“

Alex Knaff bestritt gegen Ungarn seinen letzten Auftritt im Dress des luxemburgischen Davis-Cup-Teams. Sportlich blieb dem 28-Jährigen der erhoffte Erfolg zwar verwehrt, emotional wurde der Abschied dafür umso besonderer. „Mister Davis Cup“ blickt im Tageblatt-Interview auf einen einzigartigen Moment seiner Karriere zurück.

Alex Knaff kämpfte mit den Tränen nach seinem letzten Auftritt im Davis Cup

Alex Knaff kämpfte mit den Tränen nach seinem letzten Auftritt im Davis Cup Foto: Editpress/Fernand Konnen

Tageblatt: Mit welchem Gefühl schließen Sie diese Davis-Cup-Woche ab?

Alex Knaff: Eigentlich schon mit Enttäuschung. Vom Resultat her war es nicht das, was wir uns erhofft hatten. Man muss aber auch anerkennen, dass unser Gegner sehr stark war. Selbst mit Chris Rodesch (der verletzungsbedingt ausfiel; Anm. d. Red.) wäre es eine schwere Aufgabe gewesen – ohne ihn umso mehr. Gleichzeitig kommt auch Traurigkeit in mir hoch. Diese Phase in meinem Leben hat jetzt ein Ende gefunden. Ich habe im Davis Cup wirklich viele schöne Momente erlebt. Auf der anderen Seite bin ich auch ein wenig erleichtert. Es war keine einfache Zeit, weil ich wusste, dass dieser Moment immer näher rückte. Doch der Abschied hat auch viel Freude in mir ausgelöst. Es waren so viele Menschen da, die nur wegen mir gekommen sind. Ich habe so viel Liebe und Unterstützung von meiner Familie, meinen Freunden und den Tennisfans gespürt. Deshalb war es für mich am Ende wirklich ein Mix aus vielen verschiedenen Gefühlen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

FLBB-Kongress

Zwischen Führungswechsel, JICL‑Dossier und Kontinuität

Neuer FLBB-Präsident

Diese Dossiers will Max Krippler direkt angehen