Sportmuseum in der Krise

Mischos Prestigeprojekt wird auf Eis gelegt. Oder auch nicht.

Die Pläne für ein nationales Sportmuseum geraten zum nächsten Stolperstein für die Regierung. Nach Berichten über geheime Absprachen zwischen Sportminister Georges Mischo und einem Immobilienkonzern soll das Finanzministerium das Projekt vorerst ausgesetzt haben – was Mischo jedoch dementiert.

Wird das nationale Sportmuseum in den ehemaligen Turbinenhallen auf der „Rout Lëns“ 2028 eröffnen?

Wird das nationale Sportmuseum in den ehemaligen Turbinenhallen auf der „Rout Lëns“ 2028 eröffnen? Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Die Kontroverse um das geplante nationale Sportmuseum entwickelt sich zunehmend zu einer Belastungsprobe für die Regierung. Nachdem Reporter.lu über heikle Vorab-Absprachen zwischen Sportminister Georges Mischo (CSV) und dem Immobilienkonzern IKO Real Estate berichtet hatte, hat das Finanzministerium das Projekt inzwischen „auf Eis gelegt“, meldet das Magazin am Mittwoch. Dort will man zunächst „juristisch prüfen lassen“, ob Mischos Vorgehen mit den Regeln für öffentliche Ausschreibungen und staatliche Immobilienkäufe vereinbar ist.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Fußball

Testspiel gegen Italien: Luxemburg unterliegt mit 0:1

Ab Donnerstag

Elf Sportlerinnen und eine Heim-EM als Meilenstein für das Artistic Swimming