Schwimmen
Meynen kann kein Ausrufezeichen bei der EM in Budapest setzen
Die FLNS-Schwimmer präsentierten sich zu Beginn der 35. Europameisterschaften in Budapest in Rekordlaune, an den letzten beiden Tagen blieben sie aber teilweise hinter den Erwartungen zurück.
Julie Meynen belegte am Freitag über 100 m Freistil den achten Platz ihres Vorlaufs Foto: Aleksandar Djorovic
Nachdem Raphaël Stacchiotti am Mittwoch das Halbfinale über 200 m Lagen deutlich verpasst hatte, scheiterte Julie Meynen am Freitag über 100 m Kraul ebenfalls im Vorlauf. Es waren insgesamt die EM-Neulinge, die im 50-m-Becken der Duna Arena überzeugten. Allen voran Max Mannes, der dabei das größte Pensum mit einem Staffel- und vier Einzeleinsätzen zu bewältigen hatte. Am Freitag trat der Neu-Differdinger zu seinem letzten Auftritt auf den Startblock. Auf Bahn 3 nahm er im ersten Vorlauf (von fünf) die 200 m Rücken in Angriff. Dabei wies Mannes die zweitschlechteste Meldezeit in diesem Lauf auf (sechs Teilnehmer). Er lag dann auch bei 100 m und 150 m auf Platz fünf, konnte sich aber noch auf der letzten Bahn auf Rang vier vorarbeiten und schlug in 2’04“19 an. Dies bedeutete erneut persönliche Bestzeit: Mannes blieb 2“63 unter seiner Bestmarke aus dem Jahr 2018 und zeigte sich mit seinen Leistungen in Ungarn zufrieden: „Mein Akku war heute leer. Es war eine harte Wettkampfwoche, mit fünf Starts in fünf Tagen. Mit zwei Landesrekorden und drei Bestzeiten bin ich aber sehr zufrieden.“