Basketball
„Madness“-Zeit: Rückblick auf die größten Play-off-Überraschungen
Sie ist wieder da, die „Madness“-Zeit im luxemburgischen Basketball. Denn dass im Play-off die Karten neu gemischt werden, wurde einmal mehr am Samstag deutlich, als mit Bartringen, Fels und Steinsel die favorisierten Mannschaften allesamt gegen ihre schlechter klassierten Gegner verloren. Doch es sind gerade diese Überraschungen, die den Play-off-Charakter ausmachen – und solche gab es in den letzten Jahren einige.
Ein Finale für die Geschichtsbücher: 2022 zog Steinsel als Siebter in die Play-offs ein, wo es im Finale den Achten der regulären Saison, Düdelingen, in fünf Spielen besiegte Foto: Editpress/Luis Mangorrinha
Die Letzten werden die Ersten sein: Die Saison 2021/22 dürfte vielen noch ganz genau in Erinnerung sein, denn spektakulärer hätten die Play-offs, in denen es das bisher größte Favoritensterben gab, kaum verlaufen können. Mit einem Sieg am letzten Spieltag gegen den Telstar Hesperingen rettete sich der T71 Düdelingen in letzter Sekunde noch auf den achten Tabellenrang – und das auch nur, weil die Musel Pikes parallel dazu gegen Contern verloren hatten. Kaum jemand ahnte zu diesem Zeitpunkt, dass der T71 – bei dem der in der vorherigen Saison zurückgetretene Tom Schumacher als Trainer in die Bresche gesprungen war – noch einen spektakulären Parcours vor sich haben würde.
Im Viertelfinale schalteten Kalmes und Co. den Leader der regulären Saison, die Sparta Bartringen, souverän mit 2:0 aus. Im Halbfinale machte der T71 dann einen 0:1-Rückstand gegen Esch wett, um sich im Entscheidungsspiel in der Verlängerung durchzusetzen.