Basketball

Madjo und Carolo Basket mit sensationellem Comeback ins Halbfinale

Es war ein Spiel für die Geschichtsbücher, das Dionne Madjo am Sonntag in Frankreich erlebte und ihrem Klub den Einzug ins Meisterschaftshalbfinale sicherte. Für Liz Irthum und Klosterneuburg geht die perfekte Saison derweil weiter.

Dionne Madjo Nr. 32 und Teamkolleginnen feiern großen Jubel im Handballspiel

Großer Jubel bei Dionne Madjo (Nr. 32) und ihren Teamkolleginnen Foto: Facebook/Flammes Carolo Basket Ardennes

Einen Tag, den sie so schnell nicht vergessen wird, erlebte Dionne Madjo am Sonntag in Frankreich. Die Nationalspielerin und ihr Klub Carolo Basket standen im Rückspiel des Meisterschaftsviertelfinales gegen Villeneuve d’Ascq mit dem Rücken zur Wand. Das Hinspiel hatte der Dritte der regulären Saison überraschend deutlich auf 26 Punkte verloren. Die Chancen aufs Halbfinale waren vor dem Rückspiel also minimal, denn es musste schon ein riesiger Kraftakt her. Doch genau dieser sollte Madjo und Co. gelingen. Am Ende gab es einen spektakulären 104:77-Sieg und Charleville-Mézières sicherte sich so genau den 27-Punkte-Sieg, den es fürs Weiterkommen benötigt hatte. Dabei sah es nach dem ersten Viertel (24:23) noch nicht einmal nach einer Sensation aus. Kein Wunder, dass in Frankreich vom spektakulärsten Comeback in der Geschichte der ersten Liga gesprochen wird. Die Luxemburgerin erzielte in fünf Minuten fünf Punkte. Im Halbfinale wartet nun der Zweite der regulären Saison, Bourges.

Nach fünf Niederlagen in Folge gab es für ALM Évreux in der französischen Elite 2 mit dem 78:76-Sieg gegen Rouen endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Der Nationalspieler stand zwölf Minuten auf dem Platz und steuerte einen Punkt bei. In der belgisch-niederländischen BNXT-League erkämpfte sich Aalst derweil einen knappen 107:103-Sieg gegen Den Bosch und bleibt damit auf Rang drei. Malcolm Kreps fehlte bei seinem Team.

Weiße Weste

In Österreich setzte Klosterneuburg seine bisher perfekte Saison fort und zog souvrän ins Finale ein. Beim 78:41 gegen Wels kam Liz Irthum in 14 Minuten auf vier Punkte und zwei Rebounds. Für die Basket Flames endet die Saison derweil in der Runde der letzten vier mit einer knappen 60:61-Niederlage gegen UBI Graz. Laetitia Schumacher kam noch einmal 31 Minuten zum Einsatz, in denen sie elf Punkte erzielte.

In der zweiten deutschen Liga feierte Heidelberg zum Abschluss der regulären Saison einen souveränen 106:35-Sieg gegen Ulm und geht damit als Tabellenzweiter in das Aufstiegs-Play-off, wo wie im letzten Jahr nun Osnabrück wartet. Laurie Irthum fehlte ihrem Team erneut.

Davy Rocha und Murgi verloren in der spanischen Tercera FEB ihre vierte Parite in Serie. Beim 75:81 gegen Jaen gab es für den Luxemburger ein „Double-Double“: elf Punkte und zehn Rebounds.

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