Tennis

Luxemburg steht im Davis Cup gegen Ungarn mit dem Rücken zur Wand

Die Ungarn haben am ersten Tag des Davis Cups in der Coque ihre Favoritenrolle bestätigt. Trotz starker Auftritte von Louis Van Herck und Alex Knaff verloren die Luxemburger beide Einzel und liegen im Duell der Weltgruppe I nun mit 0:2 zurück. Vor dem zweiten Tag stehen die FLT-Herren damit mit dem Rücken zur Wand.

Louis Van Herck lieferte dem in der Weltrangliste um 1.645 Plätze besser platzierten Ungarn Fabian Marozsan einen Kampf auf Augenhöhe

Louis Van Herck lieferte dem in der Weltrangliste um 1.645 Plätze besser platzierten Ungarn Fabian Marozsan einen Kampf auf Augenhöhe Foto: Editpress/Fernand Konnen

David gegen Goliath – wohl kaum Worte beschreiben das Auftaktduell des Davis-Cup-Duells zwischen Luxemburg und Ungarn am Freitag in der Coque treffender. Auf der einen Seite FLT-Spieler Louis Van Herck, in der Weltrangliste auf Platz 1.705 geführt. Auf der anderen der Ungar Fabian Marozsan, der im ATP-Ranking 1.645 Plätze vor Van Herck auf Rang 60 liegt. In seiner Karriere hat Marozsan bereits Spieler wie Carlos Alcaraz, Casper Ruud oder Alex de Minaur bezwungen.

Demnach eine Herkulesaufgabe für den Luxemburger, für den es der erste Davis-Cup-Einsatz vor heimischem Publikum war. Möglich wurde dies, weil Luxemburgs Nummer eins Chris Rodesch (ATP 150) nach seiner Verletzungspause nicht rechtzeitig fit wurde. FLT-Kapitän Gilles Muller setzte neben Alex Knaff daher auch auf Van Herck im Einzel.

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