Bogenschießen

Lea Tonus und ihre ganz besondere sportliche Familiengeschichte

Lea Tonus ist eines der großen Talente des luxemburgischen Bogensports und kann eine ganz besondere sportliche Familiengeschichte aufweisen. Nicht nur, dass ihr Vater 1996 als Schwimmer Olympia knapp verpasst hat, sie selbst hat ihre Mutter zum Bogenschießen gebracht, sodass beide inzwischen gemeinsam auf dem Podest stehen.

Mutter und Tochter Lea Tonus und Stefania Merlin beim gemeinsamen Sport, starke sportliche Verbindung und Leidenschaft

Ein starkes Mutter-Tochter-Duo: Lea Tonus (l.) und Stefania Merlin teilen die gleiche sportliche Leidenschaft Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es war ein doch eher außergewöhnliches Bild: Als Bogenschützin Lea Tonus im Februar bei der „World Indoor Series“ im mexikanischen Merida in der Kategorie der U21 ganz oben auf dem Treppchen stand, war sie nicht die einzige Luxemburgerin, die sich über Gold freuen durfte. Denn auch Mama Stefania Merlin trat die Rückreise nach Luxemburg mit einer Goldmedaille im Gepäck an. Sie triumphierte in der Kategorie der Masters.

Dass das Duo die gleiche sportliche Leidenschaft teilt und inzwischen auch auf der Weltbühne gemeinsam jubeln kann, ist eine eher außergewöhnliche Geschichte, die so nicht geplant war. Denn von ihrer Mutter hat sich Lea das Bogenschießen nicht abgeschaut, wie Stefania erklärt: „Bereits sehr früh meinte sie, dass sie unbedingt gerne Bogenschießen ausprobieren wolle. Wir erkundigten uns, doch sie war einfach noch zu jung, und es geriet ein wenig in Vergessenheit.“

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