BGL Ligue

Keine WM-Zustände: „Wir müssen unsere Schiedsrichter schützen“

Vor zwei Wochen endete die Fußballweltmeisterschaft. Es gab strittige Szenen, Fehlentscheidungen und jede Menge Diskussionen. Damit sich das nicht auf die Luxemburger Plätze abfärbt, hat Schiedsrichter-Obmann Alex Krüger noch einmal an die bestehenden Regeln erinnert.

Die Diskussionen, wie man sie bei der WM im Fernsehen sah, sollen sich nicht in der BGL Ligue wiederholen

Die Diskussionen, wie man sie bei der WM im Fernsehen sah, sollen sich nicht in der BGL Ligue wiederholen Foto: Editpress/Jeff Lahr

Einige Bilder und Entscheidungen der Fußball-Weltmeisterschaft sind bei Alex Krüger hängengeblieben – und auch der Grund, warum der Schiedsrichter-Obmann vor dem Saisonstart noch einmal an ein paar grundlegende Werte und Regeln erinnern wollte: „Wir müssen unsere Schiedsrichter schützen und deshalb auch die Vereine sensibilisieren. Die WM, bei der alles durchgewinkt wurde, ist vorbei.“

Gemeint sind klare Verstöße gegen die bestehenden Richtlinien der FIFA: vom Andrang in der Coaching-Zone bis hin zu Menschentrauben, die sich lautstark beim Referee beschweren. Damit ist jetzt wieder Schluss. „Die Gefahr ist, dass die Menschen diese Bilder noch im Kopf haben. Dann bekommt der Schiedsrichter zu hören, dass es kein Problem bei der WM war, als 20 Leute in der Coaching-Zone standen und dirigierten“, erklärte Krüger. „Das macht uns das Leben schwer, wenn wir zurück zur Disziplin kommen möchten, die möglicherweise infrage gestellt wird. Die meisten Spieler und Verantwortlichen haben allerdings keine Probleme damit.“

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