Luxemburger Fußballer im Ausland
Kein Standard-Programm: Von kuriosen Niederlagen bis hin zu Überraschungen im Pokal
Pferde auf dem Rasen, acht Gegentore in 35 Minuten und ein Barreiro-Tor in der Europa League: Die vergangenen Tage waren für Luxemburger Fußballnationalspieler definitiv kein Standard-Programm. Der Überblick.
Irgendwo in diesem Durcheinander befand sich auch Vincent Thill Foto: dpa/Huebner
Die Torhüter: Mit der Situation von Tiago Pereira bei La Louvière beschäftigen sich mittlerweile auch die deutschen Medien, u.a. die Rheinische Post – denn der Luxemburger Keeper, der von Borussia Mönchengladbach an den belgischen Erstligisten ausgeliehen ist, bleibt in der neuen Heimat erst einmal außen vor. Dabei ist es nicht auf Krankheit oder Verletzung zurückzuführen, dass der 20-Jährige in den ersten drei Wochen nicht im Kader stand – sondern darauf, dass die Belgier eigentlich geplant hatten, Torwart und Kapitän Marcos Peano, abzugeben. Das geschah bislang aber nicht. Und so stand dieser im Kasten und auf der Bank saß aufgrund der Mindestanzahl an einheimischen Spielern bislang ein junger Belgier. Spätestens am 3. September, wenn das belgische Transferfenster schließt, steht definitiv fest, welche Rolle Pereira bei RAAL übernehmen wird.
Keine Zweifel bestehen dagegen bei der Rangliste von Anthony Moris bei Al‑Khaleej. In der Saudi-Pro-League wahrte der 36-Jährige zum zweiten Mal in Folge die weiße Weste bei einem 0:0 gegen Al-Shabab. Tim Kips und Regionalligist Phönix Lübeck standen am Sonntagabend Paderborn in der ersten Runde des DFB-Pokals gegenüber. Der Schlussmann konnte das 1:2 nicht verhindern.