Fußballnationalmannschaft

Kapitän Laurent Jans verrät, welche Statistiken aufpoliert werden sollen

Die Fußballnationalmannschaft fiebert dem Heimspiel im vollen Stadion entgegen. Nachdem das Thema Effizienz monatelang im Vordergrund stand, haben die beiden Auswärtstore wie Balsam für die Seele gewirkt.

Kapitän hält an bewährten Abläufen fest, verzichtet bewusst auf Änderungen und Gespräche an Bord

Laurent Jans hat als Kapitän bewusst auf Änderungen der Abläufe oder Gespräche verzichtet Foto: Editpress/Julien Garroy

Haben Sie das Gefühl, dass die Mannschaft reifer geworden ist und besser mit Schlüsselmomenten klarkommt?

Laurent Jans: Als Spieler kennt man solche Situationen. Wir wissen, worauf es ankommt. Es handelt sich um ein K.o.-Spiel, das man mit wichtigen Pokalduellen im Verein vergleichen kann. Das bedeutet, dass wir nicht naiv sind und das Spiel auf die leichte Schulter nehmen. Für uns hat der Klassenerhalt in der Liga C Priorität. Ich spüre, dass jeder dafür bereit ist.

Was müssen Sie als Kapitän in diesen Momenten tun?

Meine Rolle hat sich nicht geändert. Man muss nicht zusätzlichen Druck ausüben und sollte stattdessen alles so machen wie sonst auch.

Das Stadion ist ausverkauft, ein Vorsprung vorhanden. Freut man sich dann noch mehr auf ein Spiel mit Entscheidungscharakter?

Wer mich kennt, weiß, dass die Vorfreude auf jedes Länderspiel gleich groß ist. Es ist immer ein toller Moment, für sein Land zu spielen. Dass das Stadion ausverkauft ist, haben wir uns in den vergangenen Jahren erarbeitet. Wir freuen uns alle. Es gibt uns Kraft.

Welche Lehren kann man aus dem Hinspiel ziehen?

Es gab viel Wind. Als Verteidiger war es teilweise schwer, lange Bälle einzuschätzen. Das war für beide Seiten gleich. Unser Problem waren einfache, technische Fehler, die wir abstellen müssen. Wir haben das analysiert. Es tat uns unheimlich gut, auswärts wieder zwei Tore zu erzielen. Wir hatten im Vorfeld im Training viele Abschlüsse geübt. Der Trainer hat uns auch jetzt noch mal daran erinnert, dass wir versuchen sollen, viele unserer Aktionen abzuschließen. Wir haben in den starken Phasen des Gegners getroffen und ihm dadurch einen zusätzlichen Nackenschlag verpasst.

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