Nach dem 0:3 gegen Island
Jeff Strasser: „Es wird irgendwann schwierig, Lösungen zu finden“
Mit Laurent Jans fiel am Dienstagabend ein weiterer erfahrener Spieler früh aus. Weil in der gleichen Aktion das 0:1 fiel, spricht Jeff Strasser von einem „Schlag für die Moral“. Der Nationaltrainer muss nun sein Lazarett analysieren und eventuell Spieler nachnominieren.
Jeff Strasser muss sich Gedanken um die Verletzten machen und wie er sie ersetzt Foto: Editpress/Gerry Schmit
Ballverluste im Aufbauspiel, technische Fehler, kaum Ideen im Spiel nach vorne: Die luxemburgische Nationalmannschaft präsentierte sich am Dienstagabend in keiner guten Verfassung. „Laurent (Jans) musste wegen muskulärer Probleme raus, in der gleichen Aktion kassieren wir noch einen Treffer“, sagte Nationaltrainer Jeff Strasser. „Das war eine doppelte Bestrafung und ein Schlag für die Moral. Für die jungen Spieler war es hart.“ Jans reiht sich damit in die Reihe der zahlreichen Verletzten ein. „Es ist schwer, wenn du so viele Stammspieler ersetzen musst. Das ist keine Kritik an die Spieler, die ihre Plätze übernehmen. Es wird irgendwann schwierig, Lösungen zu finden.“
Gegen souveräne Isländer hatten die Luxemburger kaum etwas entgegenzusetzen. „Wir sind interessant in das Spiel reingekommen“, sagte der Trainer. „Danach hatten wir bis zur Halbzeit wirklich Schwierigkeiten und haben noch das zweite Tor kassiert.“ Trotzdem gilt es für die FLF-Auswahl, nach vorne zu schauen – am Samstag wartet bereits Estland. „Wir durften nach dem Bulgarien-Spiel nicht zu euphorisch werden und heute dürfen wir nicht alles negativ sehen. Als Trainer-Team müssen wir die Jungs jetzt auffangen und auch den psychologischen Aspekt betrachten: Das Spiel von heute können wir nicht mehr ändern. Aber wir müssen die Spieler für Samstag positiv beeinflussen.“