Kimia Alisadeh
Iran-Krise erreicht den Sport
Die politische Krise im Iran hat auch Auswirkungen auf den Sport. Neben Taekwondo-Kämpferin Kimia Alisadeh, die zukünftig für Deutschland starten will, gehen immer mehr Sportler auf Konfrontationskurs.
Kimia Alisadeh hat bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio eine Bronzemedaille für den Iran gewonnen Foto: Tatyana Zenkovich/epa/dpa
Derzeit kämpft Kimia Alisadeh nicht gegen ihre Gegnerinnen, sondern gegen die Zeit. Ende der Woche läuft das Visum der Taekwondo-Kämpferin ab, dann müsste sie Hamburg verlassen. Doch in den Iran will sie nicht zurückkehren, die einzige Olympiamedaillen-Gewinnerin ihres Landes ist aus ihrer Heimat geflüchtet. Aus Protest gegen das Regime – und damit ist die 21-Jährige nicht allein.