Tennis

Interklub: Spora belohnt sich bei den Herren

In der Herrenkonkurrenz gewann die übermächtige Mannschaft der Saison verdient die Interklub-Meisterschaft. Der Widersacher, TC Arquebusiers, machte es spannend. Nach einem hervorragenden Start und einer 3:0-Führung mussten sie jedoch Tennis Sporas Qualität in der Breite anerkennen.

Raphäel Calzi und sein Spora-Kapitän Frédéric De Fays holten den letzten Sieg des Tages

Raphäel Calzi und sein Spora-Kapitän Frédéric De Fays holten den letzten Sieg des Tages Foto: Fern Konnen

Die finstere Miene von Spora-Kapitän Frédéric De Fays war nicht zu übersehen. Es war kurz nach halb zwölf und in der ersten Einzelrotation hatten seine Männer keinen einzigen Satz gewonnen. Wie konnte das geschehen? Eine Mannschaft, die in der Gruppenphase von 42 Einzeln lediglich vier verloren hatte, verliert im Finale die ersten drei relativ deutlich. Eine unerwartete und zugleich ungewöhnliche Situation für De Fays. „Ich war überhaupt nicht happy. Es war aber zum Teil erklärbar. Berna hatte vor zehn Tagen Corona. Calzi biss die Zähne zusammen, weil er beim Aufschlag Schmerzen verspürte. Ich blieb jedoch optimistisch, weil ich wusste, dass wir drei starke Doppel hatten.“ Bis dahin musste einiges ins Lot gebracht werden.

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